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Heute
08:50 – 09:21
31 min
Käse essen trotz Milcheiweißallergie
Dr. med. Friderike Wiechel
In dieser Folge von Doctor's Kitchen Talk spricht Dr. med. Friderike Wiechel über Kuhmilcheiweißunverträglichkeiten und wie häufig diese in der Praxis der Swiss Mountain Clinic durch Labortests nachgewiesen werden. Im Mittelpunkt steht ein Rezept für veganen Mandel-Rohkostkäse: Eingeweichte Mandeln werden mit Wasser und einer probiotischen Kapsel gemixt, fermentieren 24–48 Stunden bei Zimmertemperatur und tropfen anschließend acht Stunden im Kühlschrank ab. Hefeflocken, Knoblauch, Zitronensaft und Salz sorgen für das würzige Aroma; verschiedene Kräuter, Gewürze und essbare Blüten dienen zur Dekoration. Serviert wird der Käse mit einem selbst zubereiteten Mango-Chutney. Dr. med. Friderike Wiechel erläutert den Unterschied zwischen Sofortallergien (Typ I) und verzögerten IgG-vermittelten Reaktionen (Typ III), die erst zwei bis 72 Stunden nach dem Verzehr auftreten. Kasein und Molkeeiweiß können Immunkomplexe bilden, das Immunsystem dauerhaft reizen und bei durchlässigem Darm das Gehirn beeinflussen. Als Orientierungspunkte für eine erhöhte Empfindlichkeit nennt sie Blutgruppe 0 und A sowie bestimmte Irismerkmale.
09:21 – 09:43
23 min
INUSpherese – ein Meilenstein im Rahmen der Entgiftung
Dr. med. Petra Wiechel
In diesem Interview erklärt Dr. Petra Wiechel, Chefärztin der Swiss Mountain Clinic, das Verfahren der INUSpherese – eine erweiterte Form der Dialyse zur Reinigung des Blutplasmas von Umweltgiften, Schwermetallen, Entzündungsfaktoren und pathologischen Proteinen. Die INUSpherese entnimmt Blut über eine Vene, trennt festes und flüssiges Blut und filtert 33 Prozent des Plasmas durch einen Spezial-Umweltfilter. Dabei werden unter anderem Herbizide, Pestizide, Glyphosat, Aluminium sowie entzündliche Immunkomplexe entfernt. Das gereinigte Plasma wird dem Körper zurückgeführt. Das Verfahren unterstützt zudem das Bindegewebe bei der Freisetzung gespeicherter Toxine. Dr. Wiechel erläutert mögliche Indikationen: chronisch entzündliche Erkrankungen wie Rheuma, Borreliose und Autoimmunerkrankungen sowie neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz, Parkinson und MS – aber auch präventive Anwendung. Sie schildert ein eindrucksvolles Fallbeispiel einer 85-jährigen Demenzpatientin, die nach der ersten Apherese wieder sprechen und kommunizieren konnte. Die Swiss Mountain Clinic kombiniert die INUSpherese mit Leberentgiftung, lokaler Hyperthermie, Colon-Hydro-Therapie und begleitenden Infusionen. Aktuell gibt es etwa zehn Anbieter im deutschsprachigen Raum, darunter zwei in der Schweiz.
09:43 – 10:06
23 min
Schilddrüsenüberfunktion, Struma und Trauma: Ursachen und Heilungswege
Dr. med. Petra Wiechel
In der Sonntagabend-Visite beantwortet Dr. Petra Wiechel die E-Mail von Katharina, die seit der Jugend an Schilddrüsenüberfunktion und Panikattacken leidet. Sie erläutert, wie kindheitliche Traumata, anhaltende Einsamkeit und der Verlust ihrer sechsjährigen Tochter die Schilddrüsenproblematik mit ausgeprägter Struma-Bildung erheblich verschlimmert haben. Im Mittelpunkt steht die Verbindung zwischen dem limbischen System, dem vegetativen Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus) und der Schilddrüsenfunktion. Anhaltende emotionale Belastungen können zu einer Fehlregulation und schließlich zu Fehlfunktionen von Organen wie der Schilddrüse führen. Als weitere mögliche Ursachen nennt Dr. Wiechel eine Epstein-Barr-Virus-Reaktivierung sowie toxische Schwermetallbelastungen (DMPS-Test, Oligoscan). Therapeutisch werden Mikroimmuntherapie, körperorientierte Traumatherapie, Darmsanierung sowie pflanzliche Mittel wie Lycopus (Wolfsrapp), Melisse, Baldrian und Passionsblume besprochen. Dr. Wiechel bestärkt Katharina in ihrer Entscheidung, eine Operation vorerst abzuwenden, und zeigt auf, dass nach drei Monaten Ernährungsumstellung und Darmsanierung bereits erste Verbesserungen spürbar sind.
10:06 – 10:30
24 min
Lachs-Rezept mit Paprikacreme bei Heuschnupfen
Dr. med. Friderike Wiechel
In dieser Folge von Doctor's Kitchen Talk erklärt Dr. med. Friderike Wiechel, warum Allergien im Frühjahr zunehmen und was die Ernährung dagegen tun kann. Als Zutaten wählt sie Lachs, rote Paprika und Haferflocken – drei Lebensmittel, die reich an Omega-3-Fettsäuren, Zink und Vitamin C sind und das Immunsystem unterstützen. Köchin Giorgia Tessaro und Koch Vincenzo Vezzino bereiten daraus ein dreiteiliges Gericht zu: einen Lachs aus biologischer Graubündner Zucht mit Miso-Glasur, eine frische rote Paprika-Gazpacho mit Basilikum und Olivenöl sowie einen knusprigen Hafercrumble mit Sesam, Leinsamen, Mohn und Honig. Das Rezept ist glutenfrei konzipiert. Dr. med. Friderike Wiechel erläutert, dass Allergien ein Zeichen eines fehlregulierten Immunsystems sind, bei dem der Darm eine zentrale Rolle spielt. Neben Mikronährstoffmängeln (Vitamin C, Zink, Omega 3, Vitamin D) können toxische Belastungen, Schwermetalle und Entzündungen im Darm die Beschwerden verstärken. Sie empfiehlt, Gluten und Kuhmilchprodukte zu meiden sowie Entgiftungsorgane gezielt zu unterstützen. Abschließend gibt sie Tipps zur Labordiagnostik von Mikronährstoffen und zur Supplementierung von Vitamin D in Kombination mit K2, besonders nach dem Winter.
10:30 – 10:58
28 min
Gesundheitscheck statt auf Krankheit warten
Dr. med. Petra Wiechel
In diesem Video stellt Dr. med. Petra Wiechel, Chefärztin der Swiss Mountain Clinic, den ganzheitlichen Gesundheitscheck der Klinik vor. Kernelemente sind eine ausführliche chronologische Anamnese und die iridologische Untersuchung, mit der konstitutionelle Stärken und Schwächen sowie erbgenetische Informationen eines Patienten erkennbar werden. Einen besonderen Schwerpunkt legt Dr. Wiechel auf den Zahn-Kieferbereich. Mit Panoramaaufnahmen (OPT) und 3D-Tomogrammen (DVT) werden Störfelder wie tote Zähne oder impaktierte Weisheitszähne aufgedeckt, die über Meridiane Beschwerden weit ab des Mundes – etwa Rückenschmerzen, Arthrose oder erhöhte RANTES-Werte – verursachen können. Weitere Bestandteile des Checks sind Thermografie (Brust, Oberbauch, Zahnstatus), eine Blutanalyse mit Vitamin D3 und Differentialblutbild sowie eine posturologische Untersuchung der Körperhaltung. Ergänzend wird eine Stuhldiagnostik zur Beurteilung der Darmgesundheit durchgeführt – inklusive Hinweisen auf stille Entzündungen und Leaky-Gut-Syndrom. Dr. Wiechel betont, dass echte Prävention das frühzeitige Erkennen von Ursachen bedeutet – lange bevor eine Erkrankung manifest wird – ganz im Sinne der Regulations- und Ursachen-Medizin.
10:58 – 11:19
21 min
Starkes Pulsieren und Herzklopfen: Vitamin D, Kalzium und Magnesiummangel als Ursachen
Dr. med. Petra Wiechel
In dieser Visite-Sendung beantwortet Dr. Petra Wiechel die Frage einer 56-jährigen Zuschauerin aus Aachen, die unter starkem Pulsieren im Oberkörper, erhöhter Herzfrequenz, Schlafstörungen und Energiemangel leidet. Im Mittelpunkt steht ein auffallend hoher Vitamin-D-Wert von 354 Nanomol pro Liter bei gleichzeitig nicht eindeutig erhöhtem Ferritin. Dr. Wiechel erklärt, wie ein überhöhter Vitamin-D-Spiegel die Kalziumaufnahme im Darm steigert und dadurch einen Magnesiummangel auslösen kann. Magnesium wird vom Körper vermehrt verbraucht, um das Kalziumüberangebot an Muskeln und Nerven auszugleichen – mit der Folge von Nervenerregung, Herzrhythmusstörungen und Schlafproblemen. Die Nebenniere versucht, den Magnesiummangel durch gedrosselte Ausscheidung zu kompensieren, was Cortisol- und Natriumhaushalt beeinflusst und in der Kette auch Verdauung, Aminosäurestoffwechsel und Neurotransmitterbildung beeinträchtigen kann. Darüber hinaus weist Dr. Wiechel auf weitere mögliche Ursachen hin: eine geschwächte Vitamin-D-Rezeptor-Bindungsfähigkeit, Störfelder durch impaktierte Weisheitszähne (Bezug zum Herz-Dünndarm-Meridian), Narben sowie Blockaden im Bereich der Brustwirbelsäule. Als diagnostische Maßnahmen empfiehlt sie die Messung von Parathormon, Kalzium im 24-Stunden-Urin sowie Kalium und Magnesium im Vollblut.
11:19 – 11:43
23 min
Basen- und Knochenbrühe gegen Leaky Gut Syndrom
Dr. med. Friderike Wiechel
In dieser Folge von Doctor's Kitchen Talk erklärt Dr. Petra Wiechel gemeinsam mit den Köchen Vincenzo und Giorgia, wie man Knochenbrühe und Gemüsefond traditionell zubereitet. Für die Knochenbrühe werden zwei Kilogramm Rindsknochen aus biologischer Weidehaltung zunächst blanchiert, bei 200 °C im Ofen gebräunt und anschließend mit Mirepoix, frischen Kräuterbündeln und Gewürzen 36 Stunden bei kleiner Flamme geköchelt. Die lange Kochzeit ist entscheidend, damit sich Gelatine, Kollagen, Aminosäuren und Mineralien vollständig aus den Knochen lösen. Dr. Wiechel erläutert die gesundheitliche Bedeutung der Inhaltsstoffe: Gelatine und Kollagen stärken die Darmschleimhaut, Glycin, Prolin, Leucin und Glutamin fördern Zellregeneration und Wundheilung, Glycosaminoglykane und Hyaluronsäure schützen Knorpel und Schleimhäute. Besonders bei einem Leaky-Gut-Syndrom – nachweisbar über den Zonulin-Wert – kann regelmäßiger Konsum die Darmbarriere unterstützen. Als basische Ergänzung bereiten Vincenzo und Giorgia einen Gemüsefond aus Karotten, Sellerie, Lauch und Zwiebeln zu, der in der Swiss Mountain Clinic täglich als Suppenbasis dient. Dr. Wiechel empfiehlt, täglich ein bis fünf Tassen Knochenbrühe zu trinken und dies mit fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut zu kombinieren, um die Darmflora zu stärken.
11:43 – 12:08
25 min
Burnout Prävention - Was tun?
Dr. med. Petra Wiechel
Dr. Wiechel betont, dass Burnout weit mehr als ein psychisches Problem ist. Neben beruflicher und zwischenmenschlicher Überforderung spielen körperliche Faktoren eine zentrale Rolle: stille Entzündungen (Silent Inflammation) durch erhöhte Darmpermeabilität und Endotoxine, hormonelle Dysbalancen, chronisch-latente Infektionen wie Toxoplasmose sowie elektromagnetische Belastungen durch Mobilfunk. All diese Faktoren erschöpfen die körpereigenen Energiereserven dauerhaft und schwächen das Immunsystem. Die Swiss Mountain Clinic bietet gezielte Burnout-Wochen an, in denen die Ursachen individuell abgeklärt werden – etwa durch Dunkelfeld-Diagnostik, Entzündungsmarker und Entgiftungsstrategien. Ziel ist nicht die schnelle Heilung, sondern das Verständnis der eigenen Regulationsfähigkeit als Grundlage für langfristige Gesundheit. Abschließend unterstreicht Dr. Wiechel die Bedeutung eines stabilen inneren Milieus für Gesundheit und Immunabwehr – und mahnt, anhaltende gesellschaftliche Angst nicht als harmlos zu unterschätzen.
12:08 – 12:32
24 min
Nächtliches Wasserlassen, Eierstockzysten und Jodmangel: Biologische Therapieansätze
Dr. med. Petra Wiechel
In dieser Visite-Sendung beantwortet Dr. Petra Wiechel zwei Zuschauerfragen: nächtliches Wasserlassen bei einem 82-jährigen Mann sowie wiederkehrende Eierstockzysten bei einer jüngeren Frau. Zur ersten Frage erläutert Dr. Wiechel den Zusammenhang zwischen wurzelbehandelten Zähnen, dem Blasen-Nieren-Meridian und der Blasenfunktion. Sie empfiehlt die Konsultation eines ganzheitlichen Zahnarztes sowie Neuraltherapie (Procain 1 %) zur Entstörung einer Bauchnarbe. Ergänzend nennt sie Mikronährstoffe wie Q10, L-Carnitin, Magnesium und Vitamin B12 sowie Sägepalmen- und Kürbiskernextrakte bei vergrößerter Prostata. Die zweite Frage zu Eierstockzysten ordnet Dr. Wiechel als möglichen Ausdruck von Jodmangel ein. Sie stellt das Jod-Salz-Protokoll mit Lugolscher Lösung und Himalayasalz vor und erklärt die vielfältigen Funktionen von Jod – darunter Progesteronproduktion, antioxidative, antivirale und entgiftende Wirkung. Als Kofaktoren empfiehlt sie Selen, Zink, Eisen, Magnesium und Vitamin A. Abschließend geht Dr. Wiechel auf Homöopathie als informationsbasierte Therapie ein und weist auf Wechselwirkungen der Pille mit dem B-Vitamin-Stoffwechsel hin.
12:32 – 12:34
1 min
Die Weisheitszähne sind unnötig. - Stimmt das?
Dr. med. Petra Wiechel
In diesem Video erklärt Dr. Petra Wiechel, warum Weisheitszähne heute häufig zu Problemen führen – und was der evolutionäre Hintergrund dahinter ist. Im Laufe der menschlichen Entwicklung hat sich der Schädel und damit der Kiefer verkleinert. Die Nahrungsgrundlage hat sich verändert, sodass Weisheitszähne für den Kau- und Mahlvorgang nicht mehr notwendig sind. Viele Weisheitszähne bleiben deshalb impaktiert: Sie können den Kieferknochen nicht durchwandern, es bauen sich Spannungen auf, und es entstehen zahlreiche funktionelle Störungen. Die Entlastung der Weisheitszähne wird als wirksame und wohltuende Maßnahme beschrieben. Laut Dr. Wiechel entbehrt man dabei nichts – man kann nur gewinnen.
12:34 – 13:10
36 min
Kinderküche: Smoothies und Rollen gegen Allergien
Dr. med. Friderike Wiechel
In dieser Folge von Doctor's Kitchen Talk zeigt Dr. med. Friderike Wiechel gemeinsam mit Vincenzo und Georgia drei vitalstoffreiche Smoothie-Rezepte speziell für Kinder. Der gelbe Smoothie aus Mango, Orange, Banane, Datteln und Kokosmilch, der grüne aus Banane, Birne, Apfel, Avocado, Kiwi, Spinat und Mandelmilch sowie der rote aus Rande, Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Reismilch liefern wichtige Vitamine, Mineralien und Schutznährstoffe – vegan, glutenfrei und kuhmilchfrei. Als besondere Ergänzung werden Smoothie-Rollen (auch „Fruchtleder" genannt) vorgestellt: Die Smoothie-Masse wird auf ein Backblech aufgestrichen und bei 42 Grad über Nacht getrocknet, dann gerollt – als gesunde Zwischenmahlzeit für Kinder. Drei Varianten werden gezeigt: Spinat-Kiwi mit Hanfsamen, Erdbeere-Banane mit Chiasamen sowie Himbeere-Blaubeere mit Ahornsirup und Vanille. Dr. med. Friderike Wiechel erklärt, warum Kinder heute zunehmend an Allergien wie Neurodermitis oder Heuschnupfen leiden und welche Faktoren – darunter Geburtsart, Impfungen, Ernährungsgewohnheiten und Stress – das kindliche Immunsystem beeinflussen. Smoothies und Smoothie-Rollen sind eine einfache Möglichkeit, Mikronährstoffmängel auszugleichen und das Immunsystem zu stärken.
13:10 – 13:31
21 min
Zervixdysplasie (CIN): Schleimhautimmunität, Ernährung und ganzheitliche Therapie
Dr. med. Petra Wiechel
In diesem Video erklärt Dr. Petra Wiechel, was hinter den Befunden CIN 1, CIN 2 und CIN 3 (zervikale intraepitheliale Neoplasie) steckt und welche ganzheitlichen Maßnahmen bei dysplastischen Veränderungen am Muttermund sinnvoll sein können. Sie erläutert, dass Dysplasien häufig durch Entzündungen, eine gestörte Schleimhautimmunität oder virale Belastungen – insbesondere Papillomaviren (HPV) – mitverursacht werden. Ein zentraler Ansatz ist der Aufbau der Schleimhautimmunität: Dr. Wiechel empfiehlt eine Stuhluntersuchung zur Messung des sekretorischen IgA, eine darmfreundliche Ernährung (Reduktion von Gluten, Kuhmilchprodukten und Zucker) sowie die Überprüfung von Vitamin A, Zink und Selen. Zur antiviralen Unterstützung werden hochdosiertes Vitamin C, L-Lysin und – bei nachgewiesener HPV-Belastung – das Mikroimmuntherapie-Präparat 2L-Papi besprochen. Lokale Schleimhautpflege mit Milchsäure-Ovula (z. B. Gynäkoflor, Vagisan) und Vagi-C-Zäpfchen werden ebenfalls empfohlen. Darüber hinaus thematisiert sie die Bedeutung von Immunstatus und Differentialblutbild, Epigallocatechin-Gallat (Grüntee-Extrakt) zur Hemmung der Angiogenese mutierter Zellen, liposomales Curcumin sowie die Abklärung von Schwermetall- und Parasitenbelastung. Jod wird als weiterer antiviraler, antibakterieller und antiparasitärer Faktor erwähnt.
13:31 – 14:03
32 min
Die lautlosen Killer: Parasiten, Würmer, Borreliose und Gifte
Dr. med. Friderike Wiechel
In dieser Ausgabe des Formats Naturmedizin diskutieren Dr. med. Friderike Wiechel von der Swiss Mountain Clinic und Gastexperte Dr. Dietrich Klinghardt über parasitäre Belastungen des menschlichen Körpers – ein in der Schulmedizin kaum beachtetes Thema. Dr. Klinghardt erläutert, dass Helminthen die größte Biomasse auf der Erde bilden und zum natürlichen Mikrosystem des Menschen gehören. Entscheidend sei, ob ein Parasit sich symbiotisch oder pathogen verhält – ob der Austausch von Geben und Nehmen im Gleichgewicht ist. Als Leitsymptom einer parasitären Belastung nennt er chronische Erschöpfung; bei Kindern zeigen sich oft Verhaltens- und Konzentrationsstörungen. Ein zentrales Problem ist die unzureichende Diagnostik: Aktuelle Tests erfassen laut Klinghardt maximal zehn Prozent der vorhandenen Parasiten. Antiparasitäre Mittel wie Ivermectin und Albendazol entfalten in wissenschaftlich belegten Dosierungen zudem antivirale und onkologische Wirkungen. Als biologische Alternative kommen liposomale Pflanzenmittelprotokolle zum Einsatz. Elektrosmog – insbesondere durch 5G – wird als wesentlicher verstärkender Faktor für parasitäre und chronische Infektionskrankheiten wie Borreliose genannt. Zur Behandlung der Borreliose empfiehlt Dr. Klinghardt Kräuterprotokolle sowie in schweren Fällen Disulfiram (Antabus).
14:03 – 14:26
24 min
Gesund durch Rohkostbrot
Dr. med. Friderike Wiechel
In dieser Folge von Doctor's Kitchen Talk erklärt Dr. Petra Wiechel gemeinsam mit Giorgia und Vincenzo, wie man glutenfreies Rohkostbrot aus eingeweichtem Buchweizen, Walnüssen und Sonnenblumenkernen zubereitet. Der Teig wird mit einer Zucchini-Kümmel-Masse und Leinsamen als Bindemittel ergänzt, anschließend zwölf Stunden bei 42 Grad im Ofen getrocknet, in Scheiben geschnitten und nochmals acht Stunden getrocknet. Als Aufstrich werden zwei Rohkostmarmeladen vorgestellt: eine Feigenmarmelade mit Zimt und Zitronensaft sowie eine Himbeermarmelade mit Datteln und Vanillepulver – beide ohne zugesetzten Zucker und ausschließlich aus rohen Zutaten. Dr. Petra Wiechel betont die Bedeutung einer rohkostbetonten, glutenfreien und kuhmilchfreien Ernährung besonders für chronisch kranke Menschen – etwa bei Rheuma, Fibromyalgie, neurodegenerativen Erkrankungen, Allergien oder Diabetes. Enzyme in der Rohkost sollen die Magensäure überleben und Stoffwechsel sowie Heilungsprozesse unterstützen; zudem sollen sie die elektrische Frequenz der Zellen positiv beeinflussen. Wer Buchweizen oder bestimmtes Gemüse schlecht verträgt, sollte sich über Lektine informieren: Diese pflanzlichen Schutzstoffe können den Darm belasten und Entzündungen begünstigen.
14:26 – 14:52
26 min
Epileptische Anfälle bei Jugendlichen: Borrelien, Parasiten und Immunschwäche
Dr. med. Petra Wiechel
In dieser Visite-Sendung beantwortet Dr. Petra Wiechel eine Leserfrage von Esther, deren Tochter Fabienne seit 2020 wiederholt epileptiforme Anfälle erlitten hat. Nach einer Borrelieninfektion im Jahr 2016 und homöopathischer Begleittherapie traten drei Anfallsepisoden auf, die der Familie zunehmend Sorgen bereiten. Hinzu kommen wiederkehrender Lippenherpes und häufige Infekte als Hinweise auf eine geschwächte Immunabwehr. Dr. Wiechel empfiehlt als erste diagnostische Schritte einen Immunstatus sowie Lymphozytentransformationstests auf Borrelien und Toxoplasmose. Sie weist zudem darauf hin, dass impaktierte Weisheitszähne epileptiforme Anfälle provozieren können, und empfiehlt ein OPT-Panoramabild zur Abklärung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf parasitären Belastungen: Dr. Wiechel erklärt den Zusammenhang zwischen Spulwürmern (Ascariden) und neurologischen Symptomen wie Epilepsie und Krämpfen, gestützt auf Erkenntnisse von Dr. Flury aus dem Jahr 1912. Auch Taenia saginata und eine mögliche Neurozystizerkose werden als auszuschließende Ursachen genannt. Zur Diagnostik empfiehlt sie Bioresonanz und Elektroakupunktur. Abschließend betont Dr. Wiechel, dass vor jeder therapeutischen Entscheidung die individuellen Ursachen eines Anfallsleidens verstanden werden müssen – entsprechend dem Grundprinzip der Ursachen- und Regulationsmedizin.
14:52 – 15:22
30 min
Parasiten bei Kindern erkennen und behandeln
Dr. med. Friderike Wiechel
Dr. med. Friderike Wiechel, Ärztin in der Swiss Mountain Clinic, erklärt im Gespräch mit Moderator Alexander, warum parasitäre Belastungen beim Menschen weit verbreitet sind – und in der Schulmedizin oft übersehen werden. Parasiten können Verdauungsstörungen, Allergien, neurologische Leiden und chronische Infektanfälligkeit verursachen. In der Swiss Mountain Clinic wird die Diagnose mittels Bioresonanz und Elektroakupunktur nach Voll gestellt; ergänzend dienen Laborwerte wie Eisenmangel oder Mikronährstoffmängel als Hinweise. Zur Behandlung kommen antiparasitäre Naturmittel wie Kürbiskerne, Knoblauch und Mimosa pudica zum Einsatz, ergänzt durch Frequenztherapie, Knoblaucheinläufe sowie bei Bedarf chemische Mittel wie Albendazol – stets in mehreren Behandlungszyklen. Kinder sind besonders gefährdet: Sandkästen und Stadtparks sind häufig mit Parasiten belastet. Typische Zeichen sind Unruhe, Juckreiz am Po, Heißhunger auf Süßes und häufige Infekte. Auch Allergien bei Kindern sollten auf eine mögliche parasitäre Ursache hin untersucht werden. Zur Prävention empfiehlt Dr. med. Friderike Wiechel ein- bis zweimal jährlich einen Parasitentest, die regelmäßige Entlastung von Leber und Lymphsystem sowie das Einweichen von Gemüse in Natronwasser.
15:22 – 15:46
24 min
Die Fehlregulation des Körpers: Diese Sendung wird Ihr Verständnis von Gesundheit verändern!
Dr. med. Petra Wiechel
In diesem Video erklärt Dr. med. Petra Wiechel die Regulationsfähigkeit des Körpers und deren Bedeutung für Gesundheit und Krankheit. Der Körper reguliert sich rund um die Uhr selbst und hält durch das Wechselspiel von Sympathikus und Parasympathikus eine lebenswichtige Homöostase aufrecht. Gerät dieses Gleichgewicht dauerhaft aus der Balance – etwa durch chronischen Stress, Ängste oder emotionale Belastungen –, entstehen Fehlregulationen, die zu Beschwerden wie Migräne, Depression oder chronischer Gastritis führen können. Dr. Wiechel erläutert, dass Heilung und Selbstheilung ausschließlich im parasympathischen Zustand stattfinden. Anhaltender Stress unterdrückt Immunfunktion, Verdauung und Hormonproduktion. Gezielte Atemübungen können dabei helfen, das vegetative Nervensystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Weitere Regulationsblockaden entstehen laut Dr. Wiechel durch tote Zähne und Entzündungsherde im Zahn-Kieferbereich, die über das Meridiansystem – ein energetisches Leitbahnsystem der chinesischen Medizin – Organe und Körperfunktionen beeinflussen können. Abschließend betont Dr. Wiechel die Bedeutung von innerer Ruhe, Lebenszufriedenheit und lösungsorientiertem Denken als Grundlagen für eine stabile Regulation und langfristige Gesundheit.
15:46 – 16:09
23 min
Pilzerkrankungen stoppen mit Ratatouille
Dr. med. Friderike Wiechel
In dieser Folge von Doctor's Kitchen Talk begrüßt Dr. med. Friderike Wiechel aus der Swiss Mountain Clinic gemeinsam mit den Köchen Georgia und Vincenzo das Publikum. Im Mittelpunkt steht das Thema Pilzerkrankungen – von Darmpilzen über Scheidenpilze bis hin zu Haut- und Fußpilzen – und welche entscheidende Rolle die richtige Ernährung bei der Behandlung spielen kann. Dr. med. Friderike Wiechel erklärt, dass Pilze im Körper ein optimales Milieu vorfinden, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Der Schlüssel liegt in der Milieusanierung: Da Pilze Zucker als Nährboden benötigen, ist eine kohlenhydratarme, zuckerfreie Ernährung essenziell. Natürliche Antipilzstoffe wie Zwiebeln, Knoblauch, Nelken, Zitronengras und Oregano sollten gezielt eingesetzt werden. Omega-3-Fettsäuren wirken antientzündlich und helfen, Pilztoxine auszuleiten. Als praktisches Beispiel bereiten Georgia und Vincenzo ein zuckerfreies Ratatouille auf Pastinakencreme zu – mit Zucchini, Karotten, Aubergine und Paprika, verfeinert mit antifungalen Gewürzen wie Nelken und Oregano. Das Gericht wird bei 180 Grad rund zwanzig Minuten gebacken und eignet sich als Beilage zu eiweißreichen Speisen wie Fleisch, Fisch oder Eiern.
16:09 – 16:32
23 min
Depression bei Jugendlichen – Darm, HPU und Mikronährstoffe als Ursachen
Dr. med. Petra Wiechel
In dieser Visite-Sendung widmet sich Dr. Petra Wiechel dem Thema Depression – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Sie beschreibt, wie die Zunahme von Depressionen, Autismus und ADHS als ernste gesellschaftliche Entwicklung zu verstehen ist und welche körperlichen Ursachen dabei häufig übersehen werden. Im Mittelpunkt steht die Verbindung zwischen Darmgesundheit und psychischer Gesundheit. Dr. Wiechel erklärt den Syntheseweg von Tryptophan über Serotonin, die Rolle von Vitamin B6, Zink, Magnesium und Vitamin D sowie die Stoffwechselstörung HPU (Pyrrolurie), bei der Kinder diese Mikronährstoffe ausscheiden, ohne dass es bemerkt wird. Chronisch-entzündliche Prozesse im Darm beeinflussen über die Darm-Hirn-Achse direkt die Signalübertragung im Gehirn. Am Beispiel der 17-jährigen Jolene, die seit zwei Jahren in einer geschlossenen psychiatrischen Abteilung lebt und mit mehreren Psychopharmaka behandelt wird, zeigt Dr. Wiechel die Grenzen einer rein symptomorientierten Behandlung auf. Sie appelliert an die Eltern und behandelnden Ärzte, eine erweiterte Diagnostik – einschließlich HPU-Test, Vitaminprofil, Aminosäureprofil und Darmanalyse – durchzuführen, um die eigentlichen Ursachen zu erkennen und gezielt zu behandeln.
16:32 – 16:59
27 min
Immunsystem stärken
Dr. med. Petra Wiechel
In diesem Gespräch aus dem Format „Naturmedizin" erklärt Dr. med. Petra Wiechel, Chefärztin der Swiss Mountain Clinic, welche Faktoren das Immunsystem schwächen oder stärken. Im Mittelpunkt stehen die Schleimhautimmunität – deren Zustand sich über eine Stuhlprobe messen lässt – sowie der Vitamin-D3-Mangel, der nach Darstellung von Dr. Wiechel entscheidend in zentrale Immunreaktionen eingreift. Dr. Wiechel stellt diagnostische Werkzeuge vor, darunter den Lymphozyten-Typisierungstest zur Analyse aller Immunfraktionen und die Bestimmung des TH1/TH2-Verhältnisses. Als therapeutische Ansätze der Swiss Mountain Clinic werden Ozontherapie, hämatogene Oxidationstherapie (HOT) zur Verbesserung der Mikrozirkulation und die Mikroimmuntherapie zur gezielten Immunstimulation erläutert. Weitere Themen sind die Bedeutung bewusster Atmung für die Aktivierung des Parasympathikus, der Zusammenhang zwischen Dauerstress und geschwächter Immunabwehr sowie der Einsatz der Ganzkörperhyperthermie. Die Klinik bietet eine gezielte Immunwoche an, in der diese Ansätze individuell kombiniert werden. Das Gespräch steht im Zeichen der Regulations- und Ursachen-Medizin: Das körperliche Milieu und die Eigenverantwortung des Menschen entscheiden über Gesundheit und Widerstandskraft.
16:59 – 17:19
21 min
My child has neurodermatitis
Dr. med. Petra Wiechel
In this video, Dr. Petra Wiechel responds to a family's question about high-dose vitamin D therapy for their four-year-old with neurodermatitis. She explains that while vitamin D deficiency plays a key role in affected children, the condition involves multiple complex causes that must be assessed before pursuing high-dose protocols such as the Coimbra protocol. She stresses that atopic dermatitis treatment must begin in the gut. Stool testing is recommended to evaluate mucosal immunity and silent inflammation, and lactic acid flora — including lactobacilli, bifidobacteria, and enterococcus — is highlighted as central to intestinal barrier integrity. Eliminating sugar and cow's milk products and reducing gluten are described as essential foundational dietary steps. Further diagnostics discussed include whole-blood zinc testing, screening for cryptopyrroluria — a metabolic disorder in roughly 15% of the population causing urinary loss of zinc, vitamin B6, and manganese — and assessment of toxic metal exposure (mercury, aluminum, lead, cadmium) transferred from mother to child. Chronic herpes viral reactivation is also flagged as a relevant factor. Omega-3, evening primrose oil with vitamin E, and targeted zinc supplementation are recommended as supportive measures. Dr. Wiechel cautions strongly against cortisone, warning it can shift the condition to mucous membranes and trigger asthma.
17:19 – 17:50
31 min
Milch trinken und Eis essen trotz Laktoseintoleranz
Dr. med. Friderike Wiechel
In dieser Folge von Doctor's Kitchen Talk begrüßt Dr. Petra Wiechel die Zuschauer in der Swiss Mountain Küche und widmet sich gemeinsam mit Georgia und Vincenzo dem Thema Kuhmilch. Sie erläutert, warum Kuhmilch biologisch für das Kalb – nicht für den Menschen – bestimmt ist, und verweist auf Studien, die erhöhten Milchkonsum mit Zivilisationskrankheiten, höherem Geburtsgewicht und sogar verkürzter Lebenserwartung in Verbindung bringen. Zudem thematisiert sie Belastungen durch Antibiotika, Wachstumshormone, Omega-6-Fettsäuren sowie potenzielles Arsen in Reismilch. Als gesunde Alternativen stellen Georgia und Vincenzo drei selbst hergestellte, laktosefreie Pflanzenmilchsorten vor: Hanfmilch (aromatisiert mit Orangenschale und Stevia), Mandelmilch (mit Erdbeere) sowie Reismilch (mit Vanille). Gezeigt wird, wie Einweichen über Nacht, die richtige Menge (200 g Nüsse oder Samen auf 600 ml Wasser) und ein Hochleistungsmixer für cremige Pflanzenmilch sorgen. Abschließend bereiten Georgia und Vincenzo ein einfaches Kokos-Pistazien-Eis aus nur vier Zutaten (Kokosmilch, Ahornsirup, Pistazien, Basilikum) zu – ganz ohne Eismaschine. Dr. Wiechel betont, dass auf Kuhmilchprodukte gut verzichtet werden kann, und empfiehlt, die eigene Verträglichkeit kritisch zu hinterfragen.
17:50 – 18:15
25 min
Wenn ein Testpilot abstürzt…. - Das Wunder beginnt im Kopf
In dieser Folge begrüßt Dr. Petra Wiechel den Testpiloten Damir Hirsche, der nach einem schweren Flugzeugabsturz einen langen Genesungsweg zurücklegte. Beim Erstflug eines Prototypen brach der linke Flügel ab; Hirsche stürzte aus rund 150 Metern ab und erlitt 18 Frakturen, darunter instabile Lendenwirbelfrakturen sowie innere Verletzungen. Die Ärzte hielten eine vollständige Rückkehr in ein normales Leben für unwahrscheinlich. Den entscheidenden Wendepunkt beschreibt Hirsche als inneren Entschluss: Er visualisierte täglich Cockpit-Checklisten und erarbeitete schrittweise seine Mobilität zurück. Nach etwa acht Monaten konnte er wieder fliegen. Jahrelange chronische Schmerzen, Müdigkeit und Verdauungsprobleme begegnete er später durch Biokinematik und gezielte Ernährungsanpassung. Ein zweiwöchiger Aufenthalt in der Swiss Mountain Clinic in Castaneda deckte Umwelt- und parasitäre Belastungen als weitere Ursachen auf. Ergänzend fand er in der Psychokinesiologie nach Abt Daniel Schönbachler einen Weg, psychische Traumata aufzulösen. Hirsche betont, dass Schulmedizin, biologische Medizin, Bewegung und Ernährung untrennbar zusammengehören. Seine Kernbotschaft: Am Anfang jeder Genesung muss eine klare persönliche Entscheidung stehen. Er hat inzwischen einen Verein für menschliche Gesundheit gegründet, um Betroffene zu vernetzen und seine Erfahrungen weiterzugeben.
18:15 – 18:43
28 min
Schwermetallbelastung: Leberentgiftung, Darmgesundheit und Wege zur Entlastung
Dr. med. Petra Wiechel
In dieser Folge der Visite-Sendung beantwortet Dr. Petra Wiechel die E-Mail von Zuschauer Uli, der unter Schwermetallbelastung, Herzrhythmusstörungen, Nervensystemdysregulationen und eingeschränkter Leberentgiftung (Phase 2) leidet. Sie erläutert den Oligoscan als Werkzeug zur Darstellung toxischer Belastungen im Bindegewebe. Dr. Wiechel erklärt den zweiphasigen Entgiftungsprozess der Leber: Phase 1 bereitet Toxine durch Oxidations- und Reduktionsprozesse vor; Phase 2 macht sie nierengängig und benötigt essentielle Aminosäuren, B-Vitamine, Glutathion und ausreichend ATP. Sie empfiehlt, zunächst ein aktuelles Entgiftungsprofil mit Messung des oxidativen Stresses zu erstellen. Zentral ist die Verbindung von Darm, Leber und Gehirn: Ein Leaky-Gut-Syndrom und eine durchlässige Blut-Hirn-Schranke begünstigen Neuroinflammation, stören den Vagusnerv und können Herzrhythmusstörungen sowie Angstzustände verursachen. Dr. Wiechel empfiehlt, vorrangig die Darmschleimhaut zu sanieren – mit Darm-Detox, L-Glutamin, Kraftbrühen, Probiotika und sanften Einläufen – bevor Schwermetalle gezielt ausgeleitet werden. Ergänzend nennt sie Cordyceps zur intrazellulären Glutathion-Aktivierung sowie Mineralien wie Kalium und Magnesium als Grundlage für ein gesundes Herz.
18:43 – 19:12
29 min
Ernährung im Kleinkindalter
Dr. med. Friderike Wiechel
In diesem Video spricht Dr. med. Friderike Wiechel über optimale Ernährung für Kleinkinder – von der Stillzeit bis zum Kindergartenalter. Entscheidend ist eine möglichst naturbelassene, nährstoffreiche Kost: komplexe, glutenfreie Kohlenhydrate wie Porridge mit Omega-3-Öl und Kokosöl, Beerenfrüchte, Nüsse, Samen sowie Gemüsesmoothies. Industriell verarbeitete Produkte und zuckerreiche Speisen verursachen Blutzuckerschwankungen und belasten das kindliche Immunsystem. Besondere Bedeutung hat der Verzicht auf Gluten: Es stört die Zell-Zell-Kontakte im kindlichen Darm, fördert eine erhöhte Darmwanddurchlässigkeit (Leaky Gut), belastet das Immunsystem und kann neurologische Symptome sowie stille Entzündungen auslösen. Auch Kuhmilchprodukte und Umweltgifte sollten bei der Ernährungsplanung berücksichtigt werden. Bei Allergien empfiehlt Dr. Wiechel stets, zuerst den Darm zu behandeln und auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu testen. Als gezielte Nahrungsergänzung empfiehlt sie Vitamin D3 mit K2, Zink (wichtig für kognitive Leistung und über 300 Körperfunktionen), Omega-3-Fettsäuren, gelegentlich Selen und Schüssler Salze sowie Chlorella zur Entgiftung. Für die Proteinversorgung eignen sich Fleisch, Fisch, Eier, Sprossen und Wildkräuter in guter Qualität. Höhere Dosierungen von Nahrungsergänzungsmitteln sollten stets in Absprache mit einem Arzt erfolgen.
19:12 – 19:32
20 min
Pralinen selbst machen - Schokolade macht glücklich und gesund
Dr. med. Friderike Wiechel
In dieser Folge von Doctor's Kitchen Talk zeigt Dr. Petra Wiechel gemeinsam mit den Köchen Georgia Tessaro und Vincenzo Verzino, wie man gesunde Rohkost-Pralinen nach dem Vorbild von Ferrero Rocher aus unverarbeiteten, natürlichen Zutaten herstellt. Das Rezept für etwa zwanzig Pralinen umfasst je 100 g Mandeln, Kürbiskerne und Nüsse (z. B. Paranüsse oder Walnüsse), zehn entsteinte Datteln, einen Löffel Kokosöl, eine Prise Salz und 50 g Rohkakaopulver. Die Nüsse werden über Nacht eingeweicht, um Bekömmlichkeit und Nährstoffdichte zu erhöhen. Die Masse wird im Stabmixer verarbeitet, zu Kugeln geformt, in 99-prozentige Rohkakao-Kuvertüre getaucht und mit Himbeerpulver, Pistazien oder Kurkuma dekoriert. Dr. Wiechel erläutert die Gesundheitsvorteile der Zutaten: Walnüsse liefern Omega-3-Fettsäuren und zellschützende Antioxidantien; Kürbiskerne enthalten viel Zink und wirken antiparasitär; Kokosöl hat antimikrobielle Eigenschaften; Rohkakao schützt das Herz-Kreislauf-System und fördert die Serotoninproduktion. Datteln liefern Kalium und natürliche Glukose als wichtige Nervennahrung. Die Pralinen halten sich gut abgedeckt mindestens eine Woche im Kühlschrank. Variationen mit Feigen, Pflaumen, Aprikosen oder Kokoszucker statt Datteln sind möglich.
19:32 – 20:01
29 min
Erhöhte Lipidperoxide: Mitochondrien, Stress und ganzheitliche Therapieansätze
Dr. med. Petra Wiechel
In dieser Folge der Sendung „Visite" beantwortet Dr. Petra Wiechel die E-Mail einer Patientin namens Edith, die einen stark erhöhten Lipidperoxid-Wert (395 Mikromol bei einem Normwert bis 180) feststellt und sich trotz insgesamt guter Laborwerte – darunter oxidiertes LDL, Homocystein, Glutathion, Zink und CRP – gesundheitlich verschlechtert fühlt. Dr. Wiechel erklärt, dass erhöhte Lipidperoxide auf eine mitochondriale Notsituation hinweisen: Anhaltender Stress, Schlafstörungen und emotionale Belastungen stören die Energieproduktion der Zellen, fördern die Fettsäureoxidation und überlasten die antioxidativen Schutzsysteme wie die Superoxid-Dismutase. Auch ein leichtes Vitamin-D-Defizit sowie hormonelle Veränderungen (DHEA-Rückgang ab 60) werden als Mitfaktoren genannt. Als Maßnahmen empfiehlt sie eine glutenfreie, vitalstoffreiche Ernährung mit täglich drei bis vier Bio-Eigelb (Phospholipide), Darmaufbau mit rechtsdrehenden Milchsäurebakterien, Leberunterstützung durch Mariendistel-Urtinktur und Leberwickel, regelmäßige Bewegung (Trampolin, Faszien-Yoga) sowie die Reduktion toxischer Belastungen wie Aluminium. Zur Verbesserung des Schlafs wird das Präparat 2L Sleep der Mikroimmuntherapie in Kombination mit liposomalem Curcumin vorgeschlagen.
20:01 – 20:28
28 min
Leber entgiften und Leber regenerieren
Dr. med. Petra Wiechel
In dieser Folge des Formats Naturmedizin steht die Leberentgiftungswoche der Swiss Mountain Clinic im Mittelpunkt. Dr. med. Petra Wiechel, Chefärztin der Klinik, erläutert anhand eines persönlichen Erfahrungsberichts, warum die Leber mit rund 500 Aufgaben das zentrale Entgiftungsorgan des Körpers ist – und weshalb sie dieses Organ als „die Mutter" bezeichnet: Ihr Schmerz, so Wiechel, sei die Erschöpfung des Menschen. Das einwöchige Programm umfasst eine proteinreduzierte Ernährung, Bitterstoffe und Kräutertees zur Gallenanregung, Leberwickel und lokale Hyperthermie, unterstützende Infusionen (Acetylcystein als Glutathion-Vorstufe, hochdosiertes Vitamin C, B-Vitamine sowie homöopathische Komplexmittel), Frequenztherapie bei parasitärer Belastung und die Colon-Hydro-Therapie. Den Abschluss bildet ein Leberflush mit Bittersalz (Magnesiumsulfat) und einem Olivenöl-Zitronen-Gemisch, das Gallenwege öffnet und die Ausleitung fördert. Dr. Wiechel beschreibt den Zusammenhang zwischen Leberbelastung und zahlreichen Beschwerden – von chronischer Erschöpfung, Burnout und Darmstörungen über hormonelle Erkrankungen wie Endometriose bis hin zu Rheuma, Gicht und Diabetes. Ergänzend wird die Infrarotsauna besprochen, deren Entgiftungskapazität im Vergleich zur finnischen Sauna als deutlich höher beschrieben wird.
20:28 – 20:50
21 min
Hafer Porridge- und Pancakes Rezept bei Verdauungsproblemen
Dr. med. Friderike Wiechel
In dieser Folge erklärt Dr. med. Friderike Wiechel von der Swiss Mountain Clinic gemeinsam mit Georgia und Vincenzo, wie eine ballaststoffreiche Ernährung schon beim Frühstück zur täglichen Darmregulation beitragen kann. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung eines regelmäßigen Stuhlgangs: Laut Dr. Wiechel ist ein täglicher Stuhlgang das Ziel – wer nicht regelmäßig reguliert, schafft einen Nährboden für Krankheiten. Zwei Rezepte werden live zubereitet: ein glutenfreier Hafer-Porridge mit Mandelmilch und grüne Kiwi-Spinat-Pancakes aus glutenfreiem Mehl, Eiern, Leinsamen und Kiwi-Püree. Der Hafer liefert wasserlösliche Ballaststoffe in Form von Beta-Glucanen, die den Stuhl erweichen und die Darmpassage fördern. Leinsamen binden die Pancake-Masse und gelten als bewährtes Hausmittel bei Verstopfung; Kiwi und eingeweichte Pflaumen wirken ebenfalls stuhlregulierend. Dr. Wiechel erläutert den Unterschied zwischen wasserlöslichen und wasserunlöslichen Ballaststoffen und erklärt deren Wirkung im Dickdarm. Sie betont, dass neben Ballaststoffen auch Ruhe beim Essen, ausreichendes Kauen und Stressreduktion wichtig sind. Bei anhaltenden Beschwerden können weiterführende Maßnahmen wie Hydrocolontherapie oder eine Abklärung auf parasitäre Belastungen sinnvoll sein.
20:50 – 21:16
26 min
Leberbelastung, Vitamin-B12-Mangel und Parasitenbefall: Visite mit Dr. Petra Wiechel
Dr. med. Petra Wiechel
In dieser Visite-Sendung beantwortet Dr. med. Petra Wiechel die E-Mail einer Zuschauerin namens Andrea, die um eine Zweitmeinung bittet. Andrea leidet unter einem Vitamin-B12-Mangel, erhöhten Leberwerten (GOT), Blähungen und Darmbeschwerden – nach einer Schwangerschaft sowie 3,5 Jahren Stillzeit. Dr. Wiechel betont die Bedeutung ausreichender Eiweißversorgung bei vegetarischer Ernährung und empfiehlt essentielle Aminosäuren sowie liposomales oder subkutanes Methylcobalamin zur besseren B12-Aufnahme. Darüber hinaus erklärt Dr. Wiechel die Zusammenhänge zwischen Homocystein, Methylmalonsäure und dem Methylierungsprozess, der auf aktives Folat (Vitamin B9) und Vitamin B6 angewiesen ist. Erhöhte Leberenzyme weisen auf eine geschwächte Leberzelle hin; Darmdysbiose, Fuselalkohole und Gluten spielen dabei eine wichtige Rolle. Eine Stuhlanalyse mit Elastase-Messung sowie eine Leberentgiftung (z. B. nach Moritz) werden empfohlen. Abschließend thematisiert Dr. Wiechel Madenwürmer bei Kindern und deren Behandlung – pflanzlich mit Artemisia und Mimosa Pudica oder bei Bedarf mit Vermox bzw. Albendazol. Wichtig seien außerdem Mineralien (Kalium, Magnesium, Kalzium) sowie Vitamin D mit K2. Nach einer Darmkur können fermentiertes Gemüse, Probiotika und effektive Mikroorganismen das Mikrobiom stärken.
21:16 – 21:40
25 min
Stillen, Ja oder Nein
Dr. med. Petra Wiechel
Dr. med. Friderike Wiechel von der Swiss Mountain Clinic erklärt, warum Stillen weit mehr als Nahrungsaufnahme ist: Die Muttermilch – insbesondere das Kolostrum der ersten Tage – versorgt das Neugeborene mit über 1.500 Bakterienstämmen, fördert das Darmmikrobiom und stärkt so das Immunsystem des Kindes. Ein zentrales Problem der heutigen Zeit ist die Schadstoffbelastung der Muttermilch. Glyphosat, Pestizide und weitere Umweltgifte reichern sich im Körper an und werden über die Muttermilch ans Kind weitergegeben. Deshalb empfiehlt Dr. Wiechel, drei bis sechs Monate vor einer Schwangerschaft – für beide Partner – gezielt zu entgiften. Mögliche Maßnahmen umfassen Leberentgiftung, Chlorella-Präparate, Chelat-Therapien (DMPS, DMSA, EDTA) sowie die INUS-Phorese. Während der Stillzeit ist eine nährstoffreiche Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Zink, Selen und B-Vitaminen essenziell, um die eigenen Reserven der Mutter zu schützen. Individuelle Mikronährstoffanalysen in der Klinik helfen, Defizite gezielt auszugleichen. Wer nicht stillen kann, findet in Ziegenmilch, selbst zubereiteter Mandelmilch mit Probiotika oder ziegenmilchbasierten Fertigpulvern mögliche Alternativen. Das Gespräch betont zudem die emotionale Bedeutung des Stillens für die Mutter-Kind-Bindung durch Oxytocin sowie die Risiken von Elektrosmog durch Mobilgeräte während Schwangerschaft und Stillzeit.
21:40 – 22:04
24 min
Diese Suppe bekämpft den Virus!
Dr. med. Friderike Wiechel
In this episode from the Swiss Mountain Clinic's show kitchen, Dr. Petra Wiechel joins Vincenzo and Giorgia to explore how nutrition and medicinal herbs can support the immune system during viral infections. Key orthomolecular nutrients — including Vitamin C, Vitamin D, zinc, and lysine — are highlighted alongside the role of stress and toxic load in weakening the body's defenses. The centerpiece recipe is a creamy artichoke soup prepared with a herb-infused oil of rosemary, sage, and thyme, and served with a crispy pecorino cheese wafer. Artichokes are presented for their benefits to liver, gallbladder, and kidney function, which are important for eliminating toxins during infections. Garlic and onion feature prominently for their antimicrobial and sulfur-rich properties, with a practical tip for topical garlic application against herpes. Additional antiviral plants discussed include ginger, licorice root, and elderberry, described as natural approaches to help manage cytokine storms — the immune cascade that can worsen viral illness. Dr. Wiechel emphasizes reducing sugar intake during viral infections, as sugar can promote viral replication, and the recipe accordingly contains no starchy or sugary ingredients. The episode closes with practical advice to have Vitamin D levels checked, supplement with zinc and lysine, incorporate diverse herbs into daily cooking, and consult a physician when needed.
22:04 – 22:24
20 min
Schilddrüse nach OP und Analfisteln – Biologische Antworten auf Zuschauerfragen
Dr. med. Petra Wiechel
In dieser Ausgabe der Visite-Sendung beantwortet Dr. Petra Wiechel zwei Zuschauerfragen: zur Behandlung nach einer Schilddrüsenoperation sowie zur biologischen Therapie bei Analfisteln und Darmabszessen. Zur Schilddrüse erklärt Dr. Wiechel, dass Restgewebe nach einer Teilresektion durch gezielte Stimulation reaktiviert werden kann. Cofaktoren wie Jod, Selen, Zink und Vitamin B6 sowie neuraltherapeutische Injektionen unterstützen die Schilddrüsenfunktion. Der TSH-Wert dient als Kontrollparameter für die Hormonsubstitution. Bei einem Zuschauer mit langjährigen Analfisteln und wiederholten Abszessen empfiehlt Dr. Wiechel eine umfassende Stuhlanalyse zur Beurteilung von Darmflora und Schleimhautimmunität. Zur Parasitendiagnostik werden Elektroakupunktur nach Voll und Bioresonanz genannt. Als therapeutische Maßnahmen bespricht sie antiparasitäre Mittel (Artemisin, Mimosa Punica, schwarze Walnuss), Kaffee- und Knoblaucheinläufe, effektive Mikroorganismen sowie Bacillus subtilis D6. Ergänzend rät Dr. Wiechel zum Verzicht auf Gluten, Milchprodukte und Zucker sowie zur Überprüfung von Zink und Langzeitzucker (HbA1c). Ziel ist es, das Darmmilieu nachhaltig zu stabilisieren und den Körper bei der eigenständigen Regeneration zu unterstützen.
22:24 – 22:52
28 min
Medikamenten Wechselwirkung
Dr. med. Petra Wiechel
Anhand konkreter Beispiele zeigt Dr. Wiechel, welche Nährstoffmängel durch gängige Medikamente entstehen können: Metformin vermindert die Aufnahme von Vitamin B12 und Folsäure, Diuretika erhöhen den Verlust von Magnesium und Kalium, und Statine hemmen die körpereigene Q10-Produktion. Als Orientierung empfiehlt sie das Werk des Apothekers Uwe Gröber zu Arzneimittel-Nährstoff-Wechselwirkungen. Weiteres Thema ist der naturmedizinische Umgang mit Fieber bei Kindern. Dr. Wiechel betont, dass Fieber eine wichtige Regulationsreaktion des Immunsystems ist und in den meisten Fällen nicht sofort gesenkt werden sollte. Als sanfte Alternativen nennt sie Wadenwickel, Flüssigkeitszufuhr sowie Mittel wie Aconit C30 oder das Schüssler-Salz Ferrum Phosphoricum. Abschließend betont Dr. Wiechel die Bedeutung der Eigenverantwortung: Patienten, die Wechselwirkungen kennen und Ursachen ihrer Beschwerden verstehen, können bewusstere Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen.
22:52 – 23:15
23 min
Mit diesem Weißkohlrouladen-Rezept machen Sie ihren Parasiten den Gar aus!
Dr. med. Friderike Wiechel
In diesem Video erklärt Dr. med. Friderike Wiechel von der Swiss Mountain Clinic, welche Rolle Parasitenbelastungen bei der Entstehung von Krankheiten spielen – und wie man mit der richtigen Ernährung dagegen vorgehen kann. Gemeinsam mit Vincenzo und Georgia bereitet sie Weißkohlrollen (Kabisrollen) mit antiparasitärer Gemüsefüllung und einer Cherrytomaten-Sauce zu. Das Rezept kombiniert bewusst ausgewählte Zutaten: Knoblauch, Fenchel, Lauch, Spinat, Karotten und Erbsen. Als Würze dienen getrocknete Papayakerne, die sich als Pfefferersatz eignen und nach Angaben der Klinik insbesondere auf Darmparasiten abzielen. Weitere empfohlene Lebensmittel sind Kokosöl und Kürbiskernöl. Dr. med. Friderike Wiechel erläutert zudem typische Hinweiszeichen eines Parasitenbefalls – darunter Heißhunger auf Süßes, Juckreiz am After, Müdigkeit, Allergien und Schlafstörungen – sowie natürliche Ansätze wie Kürbiskerne, schwarze Walnuss und Wermut. Sie empfiehlt, zwei- bis dreimal jährlich auf Parasiten zu testen und bei Bedarf eine natürliche Parasitenkur durchzuführen.
23:15 – 23:44
29 min
PSA-Wert und Prostata-Hyperplasie: Ursachen, Hormone und ganzheitliche Betrachtung
Dr. med. Petra Wiechel
In dieser Visite-Sendung erläutert Dr. Petra Wiechel anhand einer Patientenanfrage die Bedeutung des PSA-Werts (Prostata-spezifisches Antigen) als Biomarker und erklärt, warum ein erhöhter Wert nicht automatisch auf ein Prostatakarzinom hinweist. Ein PSA-Wert von 14,8 ng/ml wurde mittels MRT-Untersuchung ohne Kontrastmittel als benigne Prostata-Hyperplasie abgeklärt – eine Vergrößerung der Prostata, die in höherem Lebensalter physiologisch sein kann. Dr. Wiechel bespricht mögliche Ursachen der Prostatavergrößerung: hormonelle Dysbalancen wie Östrogendominanz durch zu wenig Progesteron, Xenohormone aus Kunststoffprodukten (Phthalate, Bisphenol A) sowie Belastungen von Darm und Leber. Laborwerte wie Gamma-GT und Zonulin geben Hinweise auf eine gestörte Darmbarriere und stille Entzündungen. Auch erniedrigte Lymphozytenwerte werden im Kontext der Immunregulation und möglicher parasitärer Belastungen besprochen. Ergänzend erläutert sie diagnostische Alternativen zur klassischen Stanzbiopsie – insbesondere die Feinnadelzytometrie – sowie den Gleason-Score und die Strategie „watch and wait" bei niedrigen Malignitätsgraden. Therapeutisch wird auf die intensitätsmodulierende Radiotherapie (IGRT) hingewiesen. Abschließend gibt Dr. Wiechel praktische Empfehlungen zu Ernährung, Entgiftung, Darmgesundheit und Störfeldern im Zahn-Kieferbereich.
23:44 – 00:11
27 min
Omega 3 für das kleine Superhirn
Dr. med. Petra Wiechel
In diesem Video bespricht Dr. med. Friderike Wiechel von der Swiss Mountain Clinic die Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren für Gehirn, Gesundheit und Entzündungsregulation. Ein Hauptthema ist das Ungleichgewicht zwischen Omega-3 und Omega-6 in der modernen westlichen Ernährung: Evolutionär lag das Verhältnis bei 1:1; heute liegt es häufig bei 1:20 bis 1:50. Hauptquellen für überschüssiges Omega-6 sind tierisches Eiweiß sowie industrielle Öle wie Raps- und Sonnenblumenöl. Dieses Ungleichgewicht fördert chronische Entzündungen und schwächt Zellmembranen sowie das Immunsystem. Dr. Friderike Wiechel erklärt, warum Leinöl allein nicht ausreicht: Die Umwandlung von Alpha-Linolensäure in EPA und DHA gelingt dem Körper nicht immer, besonders bei Entzündungen oder Insulinresistenz. Für Veganer empfiehlt sie Algenöl, für Kinder Fischöl-Kautabletten. Omega-3-Mangel zeigt sich in eingeschränkter Gehirnfunktion, Allergien, Infektanfälligkeit, Wundheilungsstörungen und nachlassender Kognition. Zudem werden Hinweise zu Lagerung (kleine, dunkle Flaschen, kühl aufbewahren), schonender Fischzubereitung (80–100 °C) und dem Nutzen täglicher Supplementierung gegeben – von der Schwangerschaft bis ins Alter. Es ist laut Dr. Friderike Wiechel nie zu spät, mit Omega-3 anzufangen.