Schilddrüsenüberfunktion, Struma und Trauma: Ursachen und Heilungswege
Dr. Petra Wiechel
In der Sonntagabend-Visite beantwortet Dr. Petra Wiechel die E-Mail von Katharina, die seit der Jugend an Schilddrüsenüberfunktion und Panikattacken leidet. Sie erläutert, wie kindheitliche Traumata, anhaltende Einsamkeit und der Verlust ihrer sechsjährigen Tochter die Schilddrüsenproblematik mit ausgeprägter Struma-Bildung erheblich verschlimmert haben. Im Mittelpunkt steht die Verbindung zwischen dem limbischen System, dem vegetativen Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus) und der Schilddrüsenfunktion. Anhaltende emotionale Belastungen können zu einer Fehlregulation und schließlich zu Fehlfunktionen von Organen wie der Schilddrüse führen. Als weitere mögliche Ursachen nennt Dr. Wiechel eine Epstein-Barr-Virus-Reaktivierung sowie toxische Schwermetallbelastungen (DMPS-Test, Oligoscan). Therapeutisch werden Mikroimmuntherapie, körperorientierte Traumatherapie, Darmsanierung sowie pflanzliche Mittel wie Lycopus (Wolfsrapp), Melisse, Baldrian und Passionsblume besprochen. Dr. Wiechel bestärkt Katharina in ihrer Entscheidung, eine Operation vorerst abzuwenden, und zeigt auf, dass nach drei Monaten Ernährungsumstellung und Darmsanierung bereits erste Verbesserungen spürbar sind.










