Mundhygiene, Ölziehen und Entgiftung: Der Mund als Spiegel des Organismus
Dr. med. Petra Wiechel
In dieser Folge erklärt Dr. Petra Wiechel, warum der Mund als Spiegel des Organismus gilt. Fünf Milliliter Speichel enthalten rund 2,5 Milliarden Bakterien aus etwa 600 Arten – ein empfindliches Ökosystem, das durch zuckerreiche und kohlenhydrathaltige Ernährung schnell aus dem Gleichgewicht gerät. Laut Dr. Wiechel gehen 70 Prozent aller Erkrankungen vom Mundraum aus, darunter Allergien, Blutdruckprobleme, Ekzeme und Autoimmunerkrankungen. Als zentrale Maßnahme empfiehlt sie das morgendliche Ölziehen mit Sonnenblumen-, Sesam- oder Kokosöl (zehn bis fünfzehn Minuten). Das Öl bindet fettlösliche Toxine und Bakterien aus dem Mundmilieu. Ergänzend bespricht sie das Spülen mit dreiprozentigem Wasserstoffperoxid oder CDL-Lösung, den regelmäßigen Wechsel der Zahnbürste und die Reinigung von Prothesen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schwermetallbelastung durch Amalgamfüllungen – insbesondere Quecksilber – und deren Verbindung mit Demenz und nachlassendem Geruchssinn. Dr. Wiechel stellt die Chelat-Therapie (DMPS/Dimaval) vor, einschließlich des Schnüffelns an Dimaval-Ampullen über den Riechnerv zur Gehirnentgiftung. Abschließend verweist sie auf weitere Alltagstoxine – Aluminium, Titandioxid in Zahncremes und Medikamenten, Pestizide, Mikroplastik – und betont die Bedeutung eigenverantwortlicher Gesundheitsvorsorge.




